Planung

Gedanken über Gedanken

Nun läuft das Jahr 2017 schon eine Weile und langsam naht die warme Bastelzeit. Somit drehen sich meine Gedanken wieder vermehrt um den Wohnlaster namens „Glumpliner“. Ich führte dabei im Winter schon sehr viele interessante Gespräche mit Klaas von Projekt 11 und mit der „Crew Bertha“ aus Potsdam. Ich versuche hier mal, ein paar Gedanken zu vermitteln.


Die unteren Kofferlängskanten aus 3mm Stärke waren vielleicht doch etwas zu viel des Guten und ließen sich nicht mehr retten, jedenfalls nicht mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen. Also mache ich einen neuen Versuch mit Kantblechen aus 2mm Stärke. Ich wäre nie zufrieden mit dem Ergebnis, das ich durch die Verwendung der krummen 3mm Bleche erreichen würde. Also kommen neue Befestigungsplatten und Winkelbleche her und ich werde sie dieses Mal durch Schweißpunkte mit den Winkelblechen verbinden, das sollte sich weniger verziehen. Zudem stütze ich die Bleche beim Zusammenschweißen miteinander mit Winkeleisenstücken und hoffe auch da auf weniger Verzug.


Der Koffer wird etwas niedriger als bisher geplant. Möglich wird das durch eine kleine Lenzpumpe im Doppelboden unter der Duschwanne. Dadurch müssen die Wassertanks nicht unter die Dusche und die Stehhöhe entspricht nahezu der im Wohnraum. Mich hatte schon immer gestört, die Dachluken mit einem Hocker bedienen zu müssen, nur um in der Dusche irgendwie Stehhöhe zu haben. Spätestens wenn Einfach kompliziert wird, ist kompliziert vielleicht das einfachere Einfach.


Meine Ausbaupläne waren inzwischen so perfektioniert und bis ins kleinste Detail durchgeplant, dass ich mich ernsthaft fragte, wie ich das jemals hinbekommen wollte. Ich habe keinen Goldesel im Kofferraum und mich mit dem Bau des Fahrgestells schon viel zu weit aus dem Fenster gelehnt. Auch der Koffer selber kostet weit mehr, als am Anfang geplant war. Doch es gibt wieder Hoffnung, denn Klaas hat mir den Kopf zurecht gerückt. Zunächst tut es auch ein nackter Koffer mit Doppelboden und Tür, in den ich eine Couch stelle. Mini-Hekis als Dachluken sind nicht teuer und bringen Licht. Ein Wasserkanister und eine Spülschüssel ersetzen vorerst die Wasserinstallation. Viel Kram habe ich ja sowieso schon in Euroboxen, die kann ich auch im Wohnraum stapeln und mitführen. Danach kommt Stück für Stück immer mehr Einbau nach Bedarf.


Mehr eine fixe Idee denn ein richtiger Plan: Niveauausgleich. Hydraulische Stempel sind sicher praktisch, aber teuer und auffällig. Mechanische Lösungen, wie ausklappbare Stempelheber z.B., sind zwar günstiger, aber eben auch auffällig. Und die guten alten Keile können auch ganz schön nerven und sind -na?- auffällig. Toll wäre eine Lösung, mit der man den Rahmen über den Achsen bei Bedarf anheben könnte. Also z.B. 4 Luftfedern, wie sie in Wohnmobilen als Zusatzfederung nachgerüstet werden. Damit könnte man das Wackeln des Aufbaus zwar nicht verhindern, doch immerhin die Schräglage des Mobils relativ einfach und quasi unsichtbar ausgleichen. Ob sowas machbar wäre…?


Mal sehen was noch kommt… 🙂

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