Planung

Koffer und Ausbau

So wie es aussieht bleibt der Hauptrahmen unverändert und es kommt ein neuer Koffer aus Hallenbauplatten darauf. Den Kofferraum tiefer zu setzen wäre für die möglichen 25cm  ein zu großer Aufwand, nicht zuletzt finanziell. Als Anhängerkupplung und Unterfahrschutz kommt ein Westfalia Universalbock dran, die größere Ausführung von der des Düdo, die zieht dann bis zu 3,5t. Den Grundriss habe ich auch überarbeitet – wieder mal. Dieses Mal hat aber der Koffer die richtigen Maße und auch die Isolierung ist einigermaßen berücksichtigt. Auf den Millimeter kommt es dabei nicht an, das überlasse ich den Profibauern.

Zunächst habe ich etwas Gewichte berechnet und bin fast umgekippt, hab allerdings auch noch keinen konkreten Vergleichswert mit dem jetzigen Koffer. Im Vergleich zu den GFK beschichteten Holzplatten des jetzigen Koffers schließen die Hallenbauplatten übrigens garnicht so schlecht ab. Die Hallenbauplatten in 60mm Stärke wiegen 11,5kg/m², das Holz mit GFK Beschichtung wiegt etwa 12,8kg/m². Das dicke Stahlportal am Heck hat sicher auch ein ordentliches Gewicht, fällt aber beim neuen Koffer selbstverständlich weg.Den LKW mit Koffer werde ich die nächsten Tage mal wiegen lassen, hab das heute in die Wege geleitet.

Jetzt zu den Gewichten, ich hab mich bei den Maßen am originalen Koffer orientiert, nur die Höhe musste ich etwas vergrößern:

Koffermaße: 6,20m lang, 2,50m breit, 2,55m hoch

Die Längsträger des Hilfsrahmens sind 6,28m lang und stehen somit vorne 8cm über. U-Stahl 100/50/5mm, insgesamt 7,05m lang, wiegt rund 89kg. 11 Querträger 70/50/4mm U-Stahl mit je 2,50m Länge und seitliche Abschlüsse geben zusammen 30,9m und wiegen rund 150kg. Winkelstahl für die Kofferkanten in 40/40/3mm sind zusammen 45m lang und wiegen rund 81kg.
Ich brauche rund 81qm der 60mm dicken Hallenbauplatten, bei 11,5kg/m² ergeben sich daraus rund 932kg.
Zusammen ergibt das ein Gewicht von rund 1252kg für Hilfsrahmen und den leeren Koffer, es fehlen natürlich noch Kleber, Lack und Halteplatten. Die Unterflurkästen und eine Treppe kommen später auch noch dazu, klar.

Der Koffer bekommt im Wohnraum einen Zwischenboden von 15cm für die Verlegung der Technik. Die Wohnraumhöhe beträgt 2,25m, was sich durch eine Höhe von 2m in der Dusche so ergab. Die Dusche muss schließlich oberhalb des Abwassertanks positioniert sein.

14 Kommentare

  1. Na da bin ich echt gespannt wie es weiter geht. Machst du den Koffer wirklich selber? In Süsel? Muss dann unbedingt mal einen Tag helfen kommen. lG Martin

    1. Moin Martin! Nein, gebaut wird der Koffer nicht in Süsel, sondern in München (Bad Berka). Hier hätte ich keine Ruhe für sowas und es würde mich auch zu viel kosten. Ich weiß nur noch nicht so richtig, wie ich die 500km mit beiden Wagen machen soll. Keine Ahnung ob ich das schaffe, mit dem 814 an einem Tag so weit zu gurken. Und selbst wenn, bin ich dann obdachlos bis ich den Düdo wieder habe. Puh. Mal schauen…

      1. Tja, liegt nicht grade auf dem Weg nach Bonn. Und bei mir im Garten hier in Bargstedt machts wohl auf grund der Nässe keinen Sinn. Gibt es nix günstiges in der Nähe. Ich zahle für meinen Unterstellplatz nicht mal 20 Euro im Monat (Haale). Vielleicht noch mal weiter umhören?

        1. Das muss schon trocken sein, wo ich den Koffer baue. Ist schließlich viel blanker Stahl im Spiel und das ist auch keine Sache von einem Nachmittag. 😉
          Ich denke dass die kleine Halle in Bad Berka eine super Option ist. Kostet nichts und liegt stadtnah. Noch dazu ist es eine schöne Ecke, wenn auch vielleicht etwas kalt. Aber ich mag ja Schnee.

          1. Hallo und Moin Petzi,
            dein Projekt verfolge bzw. verlese ich schon einige Zeit. Koole Sache! Ich würde dir gerne bei der Überführung der Fahrzeuge helfen. Spaß am Fahren kann ich nahezu unbegrenzt mitbringen. Fahre selbst einen MB711D Fensterkasten mit Sommerausbau und mein MB124D Limo braucht Auslauf…Ich komme aus der Nähe von Flensburg, also gar nicht so weit weg von Süsel…mail doch mal wenn du Lust hast!
            LG Frank
            P.S. Am schneidigsten wäre es ja den 124 auf den 814 zu binden und dann in Ruhe den Düdo hinterher zu fahren…bloß wie?

          2. Hallo Petsi,
            bin wohl zu dusselig meine Email zu schreiben…
            [Petsi: Adresse unsichtbar gemacht] oder deine Mail schwebt noch im unendlichen Internetuniversum…
            Viele Grüße
            Frank

          3. Moin Frank! Also die Adresse hat gestimmt. Ich bin bestimmt im Spamfilter gelandet. Hab Dir die Mail nochmal über mein Google Konto geschickt. Wenn die wieder nicht ankommt, schick mir doch bitte einfach Deine Telefonnummer per Mail.
            Danke!

  2. Hallenbauplatten finde ich spannend!

    das Prinzip kenne ich grundsätzlich von unserem Kühlraum auf der Arbeit, der mit den selben Elementen schon 3x ab- und wieder aufgebaut wurde, und finde es super.

    aber so mobil ist ja nochmal eine andere Ansage.
    muß da ein (Metall-) Gerüst drunter, oder kann man das vernünftig verkleben?
    und: ist das dann Ladung, Koffer-LKW oder Wohnmobil?

    bin gespannt wie das weiter geht …
    du machst das! 🙂

    1. Moin Markus! Da kommt wieder ein dicker Hilfsrahmen unter den Koffer. Die restliche Verwindung muss der Koffer aushalten. Rundum kommen Winkel, vernietet und verklebt. Wird sich zeigen ob es hält.

      Bauarttechnisch ist da alles offen. Weil der Wohnaufbau auf den LKW geschraubt und somit Ladung ist, kann ich den Wagen wieder günstig als LKW zulassen. Alternativ ist auch die Zulassung als Womo möglich, weil der Koffer nicht schnell mal abnehmbar ist wie z.B. bei einer Wechselbrücke. Tolle Lösung irgendwie, oder?

      1. mit Winkeln, vernietet und verklebt hört sich jedenfalls stabil an! 🙂

        LKW oder Wohnmobil muß man halt mal gegeneinander rechnen.
        LKW Versicherung ist ja meist wesentlich teurer wie Wohnmobil.

        ich bin gespannt wie es weitergeht!

        1. Für LKW, die nicht mehr im geweblichen Dienst stehen und älter als 20 Jahre sind, bieten verschiedene Versicherer günstige Youngtimertarife an. Als Zweitwagen zugelassen (wo erstversichert ist egal!), sind es in meinem Fall 330 Euro mit Teilkasko. Zusammen mit der günstigen LKW-Steuer eine echte Option. Allerdings ist dann mit Sicherheit die Wohnkabine unterversichert. Deswegen eben nochmal rechnen, ob nicht ein Wohnmobil mit Vollkasko per Wertgutachten die bessere Wahl ist. Hab halt keine Lust, obdachlos zu sein, wenn ich die Karre versenke. Vielleicht gibt es auch eine Möglichkeit, den Wohnkoffer separat zu versichern, dann reicht die Haftpflicht für den LKW…

    1. Moin Tellus! Liest sich nach einem echt interessanten Projekt, ist aber nicht ganz das, was ich suche. Für den Bau der Kabine habe ich ja inzwischen was und danach mag ich einfach wieder los und frei sein. Aber ich hab mir die Infos mal auf die Seite gelegt und schaue dort eventuell mal als Besucher vorbei. Ich lerne ja auch immer gerne nette Menschen kennen.
      Auf jeden Fall danke ich dir für die Hilfe und den Link!
      Viele Grüße!

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