Planung

Beschraubung 2 – Überführung

Gestern habe ich den 814 an den Ort der 3. Beschraubung gebracht. Ohne den Koffer fuhr sich das Fahrgestell wie erwartet, nämlich mal so richtig übel. Jede kleine Bodenwelle und jede Querfuge artete in eine Art Bocksprung aus. Zeitweise hatte ich echt Angst, dass das Fahrerhaus sich von seinen Aufhängungen verabschieden und andere Wege suchen könnte. Tat es aber nicht. 

Diesen Plan wollte allerdings der Lampenträger verfolgen, er hatte sich auf einer Seite los geschüttelt. Die Schraube steckte zwar noch von ihrer Mutter gesichert drin, aber fest war das alles auch nicht mehr. Ein weiterer Spanngurt schaffte Abhilfe und hielt bis zum Schluss durch. Lampen, da war noch was… Wenn man von der Hinterachse etwa 1,5t Gewicht nimmt, sollte man unbedingt die Scheinwerfer neu einstellen, was ich natürlich völlig vergessen hatte. So hatte ich es zwar bis 3m vor dem Wagen richtig super hell,  konnte beim Fahren in der Dunkelheit aber nichts sehen. Auf einem letzten Parkplatz vor der Autobahnabfahrt, stellte ich die Scheinwerfer etwas höher ein. Immer noch nicht gut, aber besser. Bei der Ankuft in Bad Berka war ich sehr erleichtert, dass die Fahrt nach 8 Stunden netto endlich ein Ende hatte.

Per Volvo PKW ging es dann noch nach Uslar Offensen. Heute dann wieder per Volvo zum Bahnhof nach Göttingen. Von dort ICE bis Hamburg, dank Verspätung beinahe den Anschlusszug nach Lübeck nicht bekommen. Ging aber alles doch noch glatt. Im ICE war es Happy noch gut gegangen und er lag relativ entspannt bei meinen Füßen. Der Regio Express hingegen war ziemlich voll und alle Doppelsitze zu mindestens 50% besetzt. So endeten wir im Einstiegsbereich, wo die dortigen optischen und akustischen Reize Happy völlig verängstigten. Wir waren beide erleichtert, als wir Lübeck endlich erreicht hatten, wo Henning schon mit dem Womo-Taxi auf uns wartete. Am Düdo angekommen, hatte die Tortur endlich ein Ende. So bald brauchen wir so eine Aktion nicht wieder…

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