Bau

Scharnierschnorrerei

Noch 55 Tage und ich war heute wieder nur mit Staukästen beschäftigt, aber was will man machen. Zuerst schweißte ich die nachträglich gesetzten Halter an und bohrte die vorgebohrten Löcher auf. Danach ging ich an die Scharniere, was gleich mal die nächsten Fragen und Probleme aufwarf…

Bei der Planung der Rahmen und Dichtungen übersah ich nämlich, dass da irgendwie auch noch Scharniere dran müssen, die mit den Scharnieren nicht ins Gehege kommen dürfen. Jetzt hatte ich natürlich superstabile Scharniere bekommen, die mir mein Problem auch gelöst hätten, wenn ich sie mit den Stiften nach außen angeschweißt hätte, dann hätten die Stifte außen und unten aber jeweils 2cm herausgeschaut, was mir nicht so recht gefallen wollte. Also setzte ich die Scharniere so an, dass die Stifte später unter dem Spalt zwischen Kasten und Klappe liegen und muss dafür mit den Dichtungen etwas schummeln.

Da ich ein Scharnier mehr bekommen hatte, als ich ursprünglich haben wollte, bekam der längste Kasten links kurzerhand 4 statt 3 Scharniere verpasst. Viel weiter auseinander hätte der Abstand wohl auch nicht sein sollen, jedenfalls optisch nicht. Also war nun klar, dass der zweitgrößte Kasten rechts auch 4 Scharniere bekommen musste, aber nun fehlte natürlich 1. So habe ich die sinnlosen Überstände der Scharniere erst mal abgeflext und die zukünftigen Auflageflächen der Inbus-Köpfe innen begradigt. Es folgte eine kurze Anfrage bei Paul, ob ich noch ein Scharnier haben könnte – klar kannste holen. So fuhr ich schnell mit dem Fahrrad rüber und bekam nochmal 3 Scharniere. (Baue ich jetzt noch einen kleinen Kasten, um die 2 übrigen Scharniere zu verbauen? 😉 ) Und schon ging es weiter und das letzte Scharnier kam an den Staukasten.

Ich war zwar ziemlich müde und hatte auch mit dem Kreislauf etwas Probleme, aber irgendwie wollte ich noch einen Punkt der ToDo-Liste Abhaken. Also schnitt ich von dem kleinen Winkelstahl 8 45cm lange Stücke ab, die seitlich an die Staukästen geschweißt werden sollten, damit ich später die Verblendungen daran festschrauben kann. Entgratet waren die auch schnell und weil es gerade so gut zu laufen schien, schweißte ich sie auch gleich an die Staukästen. Beim ersten hätte ich dann um ein Haar beidseitig Winkel angeschweißt, aber das war einer der beiden, zwischen die später die Treppe kommt. Puh, gerade noch rechtzeitig gemerkt. Also machte ich zuerst die beiden Kästen, die jeweils nur eine Leiste bekommen. Danach musste ich nur noch aufpassen, dass die Leisten auch richtig herum an die richtigen Kanten kamen… 😉

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